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Der unterschätzte Faktor in New Work: Technologie

Ohne Technologie geht es nicht

February 26, 2022
New Work

Der unterschätzte Faktor in New Work: Technologie

Spätestens seit Beginn der Pandemie ist „New Work“ in aller Munde. So sehr der öffentliche Diskurs darüber begrüßt wird, so sehr muss man sich die Frage stellen: Wieso erst jetzt? Denn „New Work“ ist mitnichten ein neues Konzept. Hinzu kommt: Ein wesentlicher Aspekt, nämlich die Bedeutung der Technologie, wird in den öffentlichen Debatten oft unterschätzt.

Die Begrifflichkeit „New Work“ reicht zurück in die 1970er Jahre. Damals entwickelte der deutsch-österreichisch-amerikanische Sozialphilosoph Frithjof Bergmann ein theoretisches Konstrukt, das eine neue Arbeitswelt sowie alternative Arbeitskonzepte in einem globalen und digitalen Zeitalter umfasst.

Bergmanns Konzept fußt auf einem neuen Verständnis von Arbeit: Während die Industriegesellschaft mit „Old Work“ mit Arbeitsformen wie der klassischen Lohnarbeit einhergeht, ist „New Work“ ein Kind der Wissens- und Informationsgesellschaft. Extrem kondensiert vertritt Bergmann die Ansicht, dass verschiedene Entwicklungen, darunter die fortschreitende Automatisierung, bewusster Konsum und die Verbreitung von digitalen Fabrikatoren – im Sinne von modernen Geräten und Technologien wie beispielsweise einem 3D-Drucker – dazu führen, dass Menschen weniger Zeit für klassische Lohnarbeit aufwenden müssen. Die neu gewonnene Zeit können sie in eine andere Art von Arbeit stecken, bei der sie sich ohne starre Vorgaben selbstgewählten Aufgaben widmen.

Damit gehen drei wesentliche Veränderungen in der Arbeitskultur einher, die der Kern unseres heutigen Verständnisses von New Work sind:

  • Flexibilität und Arbeitsort der Zukunft: Der Aufstieg der Wissens- und Informationsgesellschaft und die Abkehr von der klassischen Lohnarbeit führt auch dazu, dass immer mehr Arbeit außerhalb von festen Arbeitsorten, etwa dem Fließband, stattfinden kann. Zeit, Raum und Dauer der Arbeit werden dadurch flexibel und frei wählbar.
  • Mitbestimmung und Teilhabe: Firmen versuchen, im Rahmen der klassischen Lohnarbeit immer mehr selbstbestimmten, kreativen Schaffensprozess zuzulassen. Zudem setzen Unternehmen immer mehr auf flache Hierarchien und den Einbezug von Mitarbeitern in Entscheidungsprozesse.
  • Synergien und Zusammenarbeit: Das wiederum führt zu einer größeren Sensibilität für Interdependenzen zwischen einzelnen Teams, einer neuartigen Organisation ihrer Zusammenarbeit und letztlich auch zu einem neuen Führungsverständnis. 

Und während über Homeoffice, Vier-Tage-Woche und kleinere Büroräumlichkeiten mit Desk Sharing diskutiert wird, vergisst man häufig das Fundament, auf dem New Work aufbaut: eine leistungsfähige IT-Infrastruktur. Um flexibles sowie zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten zu ermöglichen, braucht es Endgeräte, die jederzeit und überall auf der Welt einsetzbar sind und effizientes Zusammenarbeiten mit weltweit verteilten Teammitgliedern zulassen. Das bedeutet auch: Ohne Internet und Cloud geht es nicht. Hinzu kommen diverse Programme und Software, die unternehmerische Teilhabe, Selbst- und Mitbestimmung sowie den kreativen Schaffensprozess ermöglichen. Hinzu kommen nicht zuletzt noch Datenschutz und IT-Sicherheit. Dabei wird deutlich: Videotelefonie und Remote-Access sind nur die Spitze des Eisbergs.

Die Debatte um die Technologie, die New Work überhaupt erst ermöglicht, wird entweder zu oberflächlich oder gar nicht geführt. Der Grund: Die moderne und leistungsfähige technologische Ausstattung für neue Arbeitskonzepte sei ein Hygienefaktor. Und das mag stimmen. Das haben nicht zuletzt die zahlreichen Studien zum Thema Mitarbeiterzufriedenheit bewiesen. Aber was ist, wenn die Technik in Zeiten von New Work mal nicht funktioniert? Dann ist die Mitarbeiterzufriedenheit schnell Geschichte und es kostet Unternehmen bares Geld. Die Auswahl des passenden IT-Partners, die Erarbeitung eines individuellen Konzepts und die kontinuierliche Betreuung der Systeme sind deshalb elementare Erfolgsfaktoren, wenn es um New Work geht. Deshalb sind Unternehmen gut beraten, nicht einfach nur auf den Trend aufzuspringen, sondern sich zügig strategische Gedanken zur technologischen Weiterentwicklung der Arbeitsumgebung zu machen.

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